| Basisdaten | |
|---|---|
| Bundesland: | Hamburg |
| Bezirk: | Nord |
| Fläche: | 2,2 km² |
| Einwohner: | 15.207 (2004) |
| Bevölkerungsdichte: | 6989 Einwohner je km² |
| Vorwahl: | 040 |
| Geografische Lage: | Koordinaten: 53° 34′ N 10° 1′ O53° 34′ N 10° 1′ O |
| Kfz-Kennzeichen: | HH |
Uhlenhorst (niederdeutsch für "Eulennest") ist ein Hamburger Stadtteil im Bezirk Nord. 9,2% der Bevölkerung sind jünger als 18 Jahre (Hamburg: 16,0%), 12,3% sind Ausländer (Hamburg: 15,3%).
Uhlenhorst ist eine vergleichsweise teure Wohngegend. Da sich der Name ursprünglich auf eine geografische Bezeichnung bezieht, wohnt man nicht in Uhlenhorst, sondern auf der Uhlenhorst.
Inhaltsverzeichnis |
Die Uhlenhorst liegt östlich der Außenalster (linkes Alsterufer) und grenzt an die Stadtteile Barmbek, Winterhude und Hohenfelde.
Das Gelände der Uhlenhorst musste zunächst aufgeschüttet werden, bevor es bebaut werden konnte. Der Hofwegkanal , der Winterhuder Kanal, und der erste Abschnitt des Osterbekkanals wurden zur Entwässerung angelegt. Das im Krieg zerstörte Uhlenhorster Fährhaus war ein bekanntes Ausflugziel.
Im Jahre 1892 werden die Ersten Internationalen Tennis-Meisterschaften von Deutschland auf die Initiative des C. August von der Meden auf der Anlage des "Eisbahnvereins auf der Uhlenhorst" (heute Anlage des Klipper THC) ausgetragen. Heute finden diese Meisterschaften in Hamburg-Rotherbaum statt.
Das Ernst Deutsch Theater und das Englische Theater (The English Theatre) befinden sich am Friedrich-Schütter-Platz, wo auch die stilvolle U-Bahn-Haltestelle „Mundsburg“ (Linie U2) aus dem Jahr 1912 steht. Am Kuhmühlenteich steht die 1886 erbaute evangelische Sankt-Gertrud-Kirche, ein Backsteingotik-Bau. Am Ufer der Außenalster verläuft ein breiter Sandwanderweg mit vielen Bänken. Hier liegen auch der Feenteich und die 1961 erbaute Imam-Ali-Moschee.
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