| Basisdaten | |
|---|---|
| Bundesland: | Hamburg |
| Bezirk: | Altona |
| Fläche: | 5,6 km² |
| Einwohner: | 8598 (2005) |
| Bevölkerungsdichte: | 1535 Einwohner je km² |
| Vorwahl: | 040 |
| Kfz-Kennzeichen: | HH |
Sülldorf ist ein Stadtteil Hamburgs im Bezirk Altona.
Inhaltsverzeichnis |
Der Stadtteil grenzt westlich an Hamburg-Rissen, nördlich an den Kreis Pinneberg (in Schleswig-Holstein), südlich an Hamburg-Blankenese und östlich an Hamburg-Iserbrook.
Nördlich der Bundesstraße B 431 und der S-Bahn-Strecke nach Wedel/Holstein (S1) ist teilweise noch das alte Bauerndorf erhalten, eingebettet in die weitläufigen landwirtschaftlichen Nutzflächen der Sülldorf-Rissener Feldmark. Diese geht nach Nordwesten in den Forst Klövensteen über. Es gibt auch noch einige aktive bäuerliche Betriebe, deren Mehrzahl in jüngerer Zeit aber zunehmend Dienstleistungen für Pferdebesitzer ("Pferdepensionen") anbietet.
Südlich der Feldmark finden sich überwiegend neuere Wohngebiete mit Einzel- und Reihenhäusern, am S-Bahnhof Iserbrook und an der Straße Op'n Hainholt auch höherer Geschosswohnungsbau.
Sülldorf lag bis 1927 im Kreis Pinneberg, wurde dann durch das Groß-Altona-Gesetz Stadtteil von Altona/Elbe und fiel mit diesem zusammen 1938 an Hamburg.
Noch 1925 hatte Sülldorf nur 1.046 Einwohner. 2005 erfasste das Statistische Landesamt hingegen bereits 8.598 Menschen, die zu diesem Zeitpunkt in Sülldorf wohnten.
Bei den Wahlen zur Hamburgischen Bürgerschaft 2004 entfielen in Sülldorf auf die CDU 50,4%, auf die SPD 29,6% und die Grünen 11,3% der abgegebenen gültigen Stimmen.
Der Verein Erhaltet Sülldorf! macht sich seit den 1980er Jahren für die Bewahrung des Dorfkerns und gegen Begehrlichkeiten stark, Teile der Feldmark als Bauland auszuweisen.
Neben Feldmark und Klövensteen mit zahlreichen Wander-, Feld- und Wirtschaftswegen liegen auch Teile des Waldparks Marienhöhe (mit Freibad) und der Rissener Kiesgrube (allesamt beliebte Naherholungsgebiete) sowie der Blankeneser Friedhof in Sülldorf – trotz der irreführenden Benennungen.
Eine gewisse Bekanntheit hat das seit 1970 organisierte, alljährliche Sülldorfer Feuerwehrfest erlangt, das in früheren Jahren gelegentlich einen größeren Polizeieinsatz zwecks Streitschlichtung erforderte; davon abgesehen ist dieses Feuerwehrfest aber vor allem ein gesellschaftliches Ereignis für die Bewohner Sülldorfs und angrenzender Stadtteile. (2005: am zweiten Septemberwochenende)
In West-Ost-Richtung durchqueren die B 431 und die S-Bahn-Strecke nach Wedel (S1, mit Haltepunkt Sülldorf; auch die Station Iserbrook liegt auf Sülldorfer Gebiet) den Stadtteil. Durch HVV-Busse besteht zudem eine direkte Verbindung nach Blankenese.
An der Grenze zu Rissen liegt ein Wohndorf für Flüchtlinge.
In Sülldorf gab es 2005 3 Kindergärten und 1 Schule, die 186 Schüler besucht besuchten.
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