| Basisdaten | |
|---|---|
| Bundesland: | Hamburg |
| Bezirk: | Eimsbüttel |
| Fläche: | 2,0 km² |
| Einwohner: | 16.940 (2002) |
| Bevölkerungsdichte: | 8390 Einwohner je km² |
| Vorwahl: | 040 |
| Kfz-Kennzeichen: | HH |
Harvestehude ist ein Stadtteil von Hamburg. Es gehört zum Bezirk Hamburg-Eimsbüttel.
Inhaltsverzeichnis |
Im Osten von Harvestehude liegt die Außenalster, im Süden der Stadtteil Rotherbaum, im Westen Eimsbüttel. Im Norden trennt der Isebekkanal Harvestehude vom Stadtteil Hamburg-Eppendorf (heute teilweise Hamburg-Hoheluft-Ost).
Im Jahe 1310 wird die Umwandlung eines Meierhofes am Pepermolenbach (heute: Pepermölenbek, am Fischmarkt und später Grenze zwische Altona und Hamburg) in das Kloster Herwardeshude (1246 gegründet) urkundlich erwähnt. Wegen der Überflutungen bei Sturmflut zieht das Nonnenkloster an die Alster. Hieraus entwickelte sich der Stadtteil Harvestehude. Heute erinnern nur noch einige Straßennamen wie Klosterallee, Jungfrauenthal, Klosterstern an das ehemalige Kloster.
Die Grindelhochhäuser sind die ersten Hochhäuser, die Ende der Vierziger Jahre des 20. Jahrhunders zu Wohnzwecken gebaut wurden.
Die (neue) Nikolai-Kirche wurde in den sechziger Jahren des 20. Jahrhunderts als Ersatz für die ausgebombte Kirche St.Nikolai in der Hamburger Innenstadt gebaut. Sehenswert ist das Kirchenfenster und das Altarbild von Oskar Kokoschka.
Aus dem Jahre 1882 stammt die neogotische Kirche St. Johannis-Harvestehude am Turmweg mit ihrem vergoldeten Altar.
Die als Budge – Palais bezeichnete Villa am Harvestehuder Weg 12 beherbergt heute die Hochschule für Musik und Theater Hamburg.
Der Innocentiapark, sowie der bei der Nikolai-Kirche gelegene Bolivar-Park
Der Isemarkt ist ein sehr beliebter Wochenmarkt. Er findet am Dienstag und Freitag vormittag unter der Viaduktstrecke der U-Bahn in der Isestraße statt. Mit einer Länge von 970 Metern ist er Europas längster Freiluftmarkt.
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