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Altstadt

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"Alte Apotheke" amSt.-Georg-Platz
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"Alte Apotheke" am
St.-Georg-Platz
Basisdaten
Bundesland: Hamburg
Bezirk: Hamburg-Mitte
Fläche: 2,4 km²
Einwohner: 1774 (2004)
Bevölkerungsdichte: 752 Einwohner je km²
Vorwahl: 040
Kfz-Kennzeichen: HH

Hamburg-Altstadt ist der zentrale und historische Stadtkern der Hansestadt Hamburg.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Der Stadtteil Hamburg-Altstadt liegt in Hamburg zentral zwischen Hamburg-Neustadt, Hamburg-Klostertor und St. Georg. Sein Westteil ist ein Teil der Hamburger Innenstadt. Die Grenze zur Neustadt im Westen bildet das Alsterfleet; nach Süden wird die Altstadt durch den Zollkanal, nach Osten und Norden durch die Gleisanlagen der Deutschen Bahn begrenzt.

Geschichte

Die Burgen

Rathaus Hamburg
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Rathaus Hamburg

Auf dem Gebiet der Altstadt befand sich der älteste Siedlungskern Hamburgs. Hier lag die Hammaburg im Bereich zwischen Petrikirche und Domplatz. Im Keller des Gemeindehauses St. Petri können die Fundamente eines Wehrturms der Bischofsburg besichtigt werden, die anstelle der von den Wikingern 845 zerstörten Hammaburg errichtet wurde.

Altstadt

Ab 1240 entstanden die Wallanlagen. Im Bereich der Altstadt gab es folgende Stadttore:

1842 wurden praktisch alle Gebäude der Altstadt durch den Großen Brand zerstört.

Ab 1900 wurden Hamburgs Eisenbahnanlagen wesentlich umgestaltet. Dabei wurde der Hamburger Hauptbahnhof 1906 eröffnet. Ab 1906 wurde die Mönckebergstraße angelegt, unter der die erste U-Bahn Hamburgs mit den Haltestellen Rathausmarkt (heute Rathaus) und Barkhof (heute Mönckebergstraße) verläuft. Im Bereich zwischen dem Ballindamm an der Binnenalster und der Mönckebergstraße entstanden große Kontorhäuser und Kaufhäuser, überwiegend mit Sandsteinfassaden.

Die "alte" Neustadt

Statue des Erzbischofs Ansgar auf der Trostbrücke
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Statue des Erzbischofs Ansgar auf der Trostbrücke
Statue des Grafen von Schauenburg auf der Trostbrücke
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Statue des Grafen von Schauenburg auf der Trostbrücke
  • Das heute als Neustadt bezeichnete Gebiet ist beschrieben im Artikel: Hamburg-Neustadt
  • Hier ist die rund um "St. Nikolai" entstandene Neustadt beschrieben.

Der Name Neustadt geht auf die Gründung der gräflichen Stadt durch Gustav Adolf III, Graf zu Schauenburg, Stormarn und Holstein zurück. Die Gründung stand in Konkurrenz zur bischöflichen Stadt rund um den Bereich Domstraße, Petrikirche. Die Straße Neue Burg in der Nähe der Nikolaikirche erinnert an diese Gründung, die Trostbrücke verbindet seit 1266 die beiden Teile der Altstadt.

Zur Entwässerung des im Mündungsdelta von Alster und Bille gelegenen Gebiets wurden Fleete angelegt. Sie dienten später dem Warenverkehr. Durch die Enge der Stadt - eine Ausdehnung war durch die Stadtbefestigung nicht möglich - wurden sie zugeschüttet. Weitere wurden durch den Bau der Speicherstadt entbehrlich. Etliche Straßennamen erinnern noch an die alten Fleete: Gröningerstraßenfleet, Deichstraßenfleet, Steckelhörnfleet, und das Katharinenfleet. Übrig blieben nur das breite Nikolaifleet, das kleine Becken des Mönkedammfleets und das Alsterfleet. Die Ansätze von Steckelhörnfleet und Gröningerstraßenfleet sind noch bei der Katharinenbrücke und bei der Zollenbrücke zu erkennen.

Einzelne Gebiete

Cremon

Die Marschinsel Cremon wurde 1188 eingedeicht und den Siedlern der Neuen Burg als Weide zugewiesen. Bereits kurze Zeit später wurde die Insel besiedelt. Richtung Hafen am Nikolaifleet wurden die Häuser erbaut. Hinter den Häusern wurde ein Entwässerungsgraben, das spätere Katharinenfleet, gegraben. Die jenseits des Katharinenfleets gelegenen Grundstücke dienten zunächst weiter als Weide und wurden erst später bebaut. Mittelalter wurde dann außendeichs direkt am Nikolaifleet gebaut.

Grimm

Die Insel Grimm wurde bald nach dem Cremon besiedelt. Die Besiedlung erfolgte ähnlich wie beim älteren Cremon, jedoch ohne rückwärtiges Entwässerungsfleet. Auf dem Grimm liegt die im Ursprung aus dem 13. Jahrhundert stammende Hauptkirche St. Katharinen. Das Kirchspiel war nach der Besiedlung von Cremon und Grimm zur geistlichen Versorgung der Bevölkerung beider Inseln gegründet worden.

Deichstraße

Jenseits von Cremon und Grimm liegt die Deichstraße. Das Gebiet wurde von der Neuen Burg aus um 1200 bebaut. Am Nikolaifleet befand sich seit dem Mittelalter der Hamburger Hafen. Die Zufahrt von der Elbe erfolgte durch die Hohe Brücke. In der Deichstraße ist der Große Brand von 1842, der praktisch die gesamte damalige Kernstadt zerstörte, ausgebrochen. Dass die alte Bausubstanz in den 1970er Jahren nicht abgerissen wurde, ist dem "Verein Rettet die Deichstraße" zu verdanken, der mit Spendengeldern und dem Verkauf von Andenken die Restaurierung verschiedener Gebäude ermöglichte.

Fußgängerbrücken über die Ost-West-Straße und den Zollkanal erlauben heute einen touristischen Rundgang vom Rathausmarkt über die Ruine der St.-Nikolai-Kirche und die Deichstraße zur Speicherstadt.

Hafen

Nachdem das Reichenstraßenfleet zugeschüttet war, entwickelte sich das Nikolaifleet zum Hauptumschlagplatz Hamburgs. Da die Ebbe ein Ein- und Auslaufen der Kähne unmöglich machte, wurde ein Elbhafen gebaut.

Kontorhausviertel

In den 1920er Jahren entstanden die Klinkerbauten des Kontorhausviertels im Südosten. Die engen Wohnquartiere wurden saniert.

Einwohnerentwicklung

  • Es gibt nur vereinzelte Wohnungen. Das Viertel ist durch Kaufhäuser, Ladengeschäfte und Kontorhäuser geprägt.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Spitze des Chilehauses
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Spitze des Chilehauses

Museum

Direkt neben dem Hauptbahnhof liegt die Hamburger Kunsthalle.

Theater

Das Thalia Theater ist die zweitgrößte Sprechbühne der Stadt.

Bauwerke

  • Das Rathaus ist ein imposantes Bauwerk der Neorenaissance und Sitz der Hamburgischen Regierung und der Bürgerschaft, dem Hamburger Parlament.
  • An der Deichstraße finden sich einige der ältesten Häuser Hamburgs.

Wirtschaft und Infrastruktur

Kaufhäuser und zahlreiche Läden prägen neben mehreren Hauptverwaltungen und vielen Kontoren den Charakter.

Mönckebergstraße und Spitalerstraße sind die Haupteinkaufstraßen Hamburgs.

Medien

Mehrere Zeitungs- und Zeitschriftenverlage haben hier ihren Sitz, erwähnt seien Der Spiegel, das Managermagazin, der Bauerverlag und Die ZEIT.

Weblinks

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